Küchenrollen
Küchenrolle 4erPack Küchenrolle 4erPack
Artikel-Nr.: 88068A
Lagen: 3-lagig
Abmessung: 25,2 x 21 cm, 52 Blatt
Material: Zellstoffpapier, strukturgeprägt
ab 2,10 € *
4 Rollen (0,53 € / 1 Rollen)
Küchenrolle 2erPack Küchenrolle 2erPack
Artikel-Nr.: 88066A
Lagen: 2-lagig
Abmessung: 26 x 20 cm, 50 Blatt
Material: Zellstoffpapier strukturgeprägt
ab 1,00 € *
2 Rollen (0,50 € / 1 Rollen)
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Küchenrollen: Die Alleskönner im Haushalt

Egal, ob ein Glas Saft umgefallen ist, beim Kochen etwas daneben geht oder eine fettige Pfanne ausgewischt werden muss: Die Küchenrolle ist so ziemlich jeder Aufgabe gewachsen. Die wichtigste Eigenschaft der Küchenrollen ist die hervorragende Saugfähigkeit. So werden Flüssigkeiten und auch anderer Schmutz schnell aufgenommen und sicher entfernt. Richtig angewandt, saugt das Küchenpapier alles schnell auf und lässt es im Müll verschwinden.

Küchenpapier ist vielseitig einsetzbar und stets zur Hand

Die besonderen Eigenschaften von Küchenrollen machen sie absolut vielseitig, so können Sie auch benutzt werden, um Glasflächen oder Spiegel zu polieren oder andere glatte Oberflächen zu reinigen. In einer weiterer Anwendungsmöglichkeit wird das Papier der Küchenrolle als Unterlage benutzt, um die Arbeitsfläche vor Verschmutzung zu bewahren. Auch zum Fleisch abtrocknen kann die Küchenrolle verwendet werden, da jedes Blatt hygienisch sauber ist und nach Benutzung sofort entsorgt wird. Küchenrollen werden 2-lagig oder 3-lagig hergestellt, damit sie feineren Schmutz genauso zu Leibe rücken können wie grober Verschmutzung. Um die Küchenrolle gleich zur Hand zu haben, wenn es schnell gehen muss, sollten Sie die Rolle stets griffbereit und leicht zugänglich aufbewahren. Besonders praktisch sind daher Küchenrollen-Halter, von denen das Küchenpapier schnell abzuwickeln ist.

Küchenrollen gehören nicht in den Abfluss

Achten Sie darauf, dass Küchenrollen-Papier nicht in den Toilettenabfluss gerät, da es reißfest und extrem saugstark ist, und daher im schlimmsten Fall zu einer Rohrverstopfung führen kann. Ähnliches gilt auch für Fett in Töpfen, Pfannen und auf Tellern. Erkaltet Fett, kann es an der Rohrinnenseite haften bleiben und so eine Rohrverstopfung verursachen. Wischen Sie daher das Geschirr grob mit Küchenrollen aus und entsorgen Sie diese im Müll. Oft müssen Sie sich entscheiden, ob Sie den den Geschirrlappen oder die Küchenrolle verwenden. Küchenrollen nehmen jedoch das Problem einfach auf, während Sie mit einem Lappen mehrmals wischen müssen. Außerdem muss nach dem Wegwischen auch der Lappen ausgewaschen und die Hände gesäubert werden. Oft ist der Küchenlappen dazu ein Herd für Bakterien, da er ständig feucht ist und oft Rückstände von Essensresten enthält. In einigen Fällen ist es von besonderem Vorteil, dass die Papier der Küchenrollen trocken ist. Wenn Sie zum Beispiel etwas auf den Teppich oder gar ein Dokument verschüttet haben, wollen Sie den Fleck ja möglichst trocken abtupfen.

Wie werden Küchenrollen eigentlich hergestellt?

Der Absatz für Hygienepapiere hat in den letzten 20 Jahren beständig zugenommen. Immer mehr Menschen haben herausgefunden, wie leicht und angenehm es sich mit Küchenrollen, Taschentüchern, Kosmetiktüchern und all den anderen Produkten aus Papier leben lässt. Speziell, nachdem die Hersteller dazu übergegangen sind, Küchenrollen und andere Artikel auch mehrlagig, also 1-lagig, 2-lagig oder 3-lagig zu produzieren, wollen die Menschen auf diese Tücher nicht mehr verzichten. Kein Wunder, mit den Lagen steigt ja nicht nur die Saugfähigkeit des Küchenrollen-Papiers, sondern auch seine Weichheit. Heute macht es fast keinen Unterschied mehr, ob Sie ein Taschentuch verwenden oder zur Not auch mal zu einem Blatt von der Küchenrolle greifen. Wie werden all diese Papiere hergestellt, dass sie so weich und saugfähig werden?

Die Grundlage für jede Küchenrolle bildet immer der Zellstoff

Heute werden für die Küchenrollen, das Toilettenpapier und andere Hygieneartikel aus Papier längst keine Wälder mehr gerodet. Dazu ist der Bedarf einfach zu groß und die normalen Wälder einfach zu kostbar für uns und die Umwelt. Daher werden in einigen europäischen Ländern extra Plantagen angelegt. Hier werden schnellwachsende Bäume gepflanzt und jeweils so geerntet, dass sich der Bestand immer wieder schnell erholt. Das so gewonnene Holz wird natürlich zunächst als Bauholz und für viele andere Zwecke verwendet. Doch entstehen bei dieser Produktion viele sogenannte Sägereste, die sich gut für die Papierproduktion eignen. Für die Küchenrollen muss das Holz zunächst in die Zellstoffproduktion transportiert werden. Hier wird das Holz geschreddert. Dabei kommt es darauf an, möglichst gleich große Stückchen herauszubekommen. Wenn sie zu groß geraten, gelingt die Auflösung zu Zellstoff nicht gleichmäßig. Wenn sie dagegen zu klein werden, wird die natürliche Länge der Fasern von etwa 2mm – 3mm verkürzt und die Papierqualität würde leiden. Diese Hackschnitzel werden in großen Kesseln mit Wasser und Natronlauge und Glaubersalz eingekocht. Bei diesem Prozess löst sich das Lignin von den Holzfasern. Das Lignin ist der chemische Bestandteil des Holzes, der das Holz so fest und hart werden lässt. Belässt man zu viel Lignin im Zellstoff, wird das Papier mit der Zeit brüchig und der im Lignin enthaltene Farbstoff färbt das Papier gelblich. Bei alten Folianten kann man diesen Prozess noch gut beobachten. Am Ende des Kochvorgangs sind nur noch ein paar stabilisierende Lignin-Anteile im frischen Zellstoff für die Küchenrollen enthalten. Die verwendeten Chemikalien werden übrigens umweltfreundlich wieder zurückgewonnen und beim nächsten Kochvorgang wieder eingesetzt.
Darum sind die Rollen 2-lagig und 3-lagig
Die Zellstofffasern für die Küchenrollen werden im feuchten Zustand in großen Walzanlagen immer wieder gepresst und gewalzt. Bei diesem Vorgang verbinden sich die Fasern miteinander und bilden eine relativ stabile Schicht. Nach dem Trocknen können diese Schichten gesägt werden. So unglaublich das klingt, aber jede Lage Zellstoff von Ihren Küchenrollen in 2-lagig oder 3-lagig ist von einer dicken Schicht Zellstoff abgesägt worden. Diese Lagen werden aufeinander gelegt und passend geschnitten. Danach laufen die Lagen durch eine Prägewalze, die musterartige Vertiefungen in die Schicht presst. Diese Prägung hat zwei Spezialeffekte. Einmal sorgt die Prägung dafür, dass die Lagen sich relativ fest miteinander verbinden und nicht beim leisesten Windhauch auseinanderfallen. Zum zweiten wird mit der Prägung ein gewisser minimaler Abstand zwischen den Lagen hergestellt. Dieser Abstand enthält natürlich Luft. Diese Luft sorgt zusammen mit dem Zellstoff für das besonders weiche Gefühl, das Sie mit dem Papier einer Küchenrolle in 2-lagig oder 3-lagig empfinden. Außerdem wird so Blatt für Blatt die Saugfähigkeit der Küchenrolle gesteigert.
Daher benutzen die Kenner häufig beide Sorten der Rollen. Die Küchenrollen in 2-lagig eignen sich besser zum Putzen und Polieren von Fenstern und Gläsern, während jedes Blatt der Rollen in 3-lagig weicher, dicker und saugfähiger wirkt. Damit kommt man zwar nicht so gut in die kleinen Ecken und Winkel, aber als Servietten-Ersatz auf dem Tisch macht jedes Blatt von der Küchenrolle eine gute Figur. Natürlich wird auch der grobe Schmutz besser von drei Lagen festgehalten.