Die größten Hygiene-Mythen – Teil 2

Im zweiten Teil unserer Serie über Mythen rund um das Thema Hygiene klären wir wieder weit verbreitete Missverständnisse auf.

4. Eine zerkratzte Teflonpfanne kann krebserregend sein

Üblicherweise sind Teflonpfannen mit Polytetrafluorethylen beschichtet. Diese Schicht kann zerkratzt werden, wenn in der Pfanne mit scharfen Gegenständen hantiert wird. Bei hohen Temperaturen werden dann giftige Dämpfe freigesetzt. Da hierfür aber Temperaturen von mindestens 260° Grad Celsius erreicht werden müssen, ist diese Behauptung ein Mythos, denn solch hohe Temperaturen werden bei normalem Betrieb nicht erreicht. Derartige Temperaturen können allerhöchstens mit gusseisernen Pfannen genutzt werden.

5. Handtücher können bedenkenlos mehrmals genutzt werden

Oft wird argumentiert, dass man sich mit dem Handtuch ja nur abtrocknet, nachdem man sauber aus der Dusche kommt. Doch feuchte Handtücher im warmen Bad bieten Bakterien ein ideales Umfeld, nicht nur, um zu überleben, sondern auch, um sich fortzupflanzen. Jede Hautschuppe dient Bakterien als potenzielle Nahrung. Daher ist es ratsam Handtücher so oft wie möglich zu wechseln. Genau aus diesem Grund sind auch Papierhandtücher hygienischer als Stoffhandtücher, besonders natürlich auf stark frequentierten Toiletten.

6. Ein Handtuch für Hände und Geschirr reicht in der Küche

Aus hygienischen Gründen sollte man immer zwei verschiedene Handtücher verwenden, da an den Händen oft Krankheitserreger sein können, die durch das Abtrocknen über das Geschirr ins Essen gelangen könnten. Auch in der Küche gilt, dass Handtücher nur wenige Tage genutzt werden sollten. Für viele Gelegenheiten empfiehlt es sich auch, Papierhandtücher oder Küchenrollen zu nutzen und diese dann sofort zu entsorgen.